Finkenkrug-Schule


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Bild Religion Religion

An der Finkenkrug- Schule wird evangelischer, katholischer und ökumenischer Religionsunterricht durchgeführt.

Die Eltern können entscheiden, welchen Religionsunterricht sie für ihr Kind wählen.


Der evangelische Religionsunterricht wird von Frau Reinhardt, der katholische Religionsunterricht von Frau Karohl und der ökumenische Religionsunterricht in Zusammenarbeit durchgeführt. Für den Unterricht stehen zwei Religionsräume zur Verfügung.


Im Unterricht wird handlungsorientiert und mit allen Sinnen gearbeitet. Viele Szenen der biblischen Geschichte werden mit den Schülern nachgespielt und auf vielfältige Weise erfahrbar gemacht. Erfahrungen der Schüler zu existentiellen Themen, wie z.B. Tod/ Sterben werden im Unterricht aufgenommen.


Foto Plakat
Ein Plakat, aus der Unterrichteinheit "Auf dem Weg nach Jerusalem"

Das Recht auf Bildung und Erziehung, also auch auf religiöse Bildung und Erziehung,

gründet sich in der Menschenwürde.


Ziele des Religionsunterrichts:

- Erfahrungen des bedingungslosen Angenommenseins durch Gott

- Umgang mit Transzendenz

- Leben in der Ökumene

- Eigenständige Auseinandersetzung mit religiösen Tradition, die bewusst oder unbewusst Teil unserer Gesellschaft ist

- Vertiefung der familiären religiösen Erziehungssituation

- Erkundung des sozialen Umfeldes: Besuch der nahe gelegenen Kirchen; Besuch des Friedhofs

- Interreligiöse Kontakte: Besuch der Moschee

- Erziehung zur Akzeptanz und Toleranz

- Erfahrungen sozialer Integration in der nahe gelegenen Gemeinde, die Begegnungen mit den Schülerinnen und Schülern als Bestandteil ihres Gemeindelebens begrüßt

- Transfer: gehörte und erlebte biblische Geschichten auf die eigene Lebenssituation übertragen

Foto Salzteigarbeit

Foto St. Martin

Inhalte des Religionsunterrichts:

Biblische Geschichten als Hoffnungsgeschichten:

- Vermittlung des bedingungslosen Angenommenseins durch Gott

- Auseinandersetzung mit der eigenen Behinderung durch Aufnahme von Heilungsgeschichten (Differenzierung zwischen Gesundsein und Heilsein; Spielen mit verschiedenen Geschichten)

- Erfahrungen des Behütetseins werden durch „Engelgeschichten“ angesprochen (Handlungsorientierter Unterricht : Formen von Engeln)

- Zukunftsgestaltungen werden thematisiert durch Worte der Propheten (Transfer: damals sahen Propheten Jesaja, Jeremia die Zukunft in bestimmter Weise. Wie sehe ich meine Zukunft.)

Leben im Kirchenjahr:

- regelmäßig wiederkehrende Feste geben den Schülern Sicherheit und Orientierung, bereichern das eigene Leben durch weitere Höhepunkte (neben dem eigenen Geburtstag) und setzt es in Beziehung mit dem bewahrenden Gott.

- Wichtiger Baustein des Lernens ist das Feiern,

- Handlungsorientierter Unterricht: Vorbereiteter Besuch der Kirche zu Ostern; Feiern des Weihnachtsgottesdienst

Auseinandersetzung mit Tod und Sterben:

- Gerade Schüler mit Behinderungen erleben immer wieder den Tod von Mitschülerinnen und Mitschülern

Weitere Themen des Religionsunterrichts:

- Wasser: als kostbares Element erfahren, biblische Geschichten zum Thema; Transfer zu Gott und Gottes Schöpfung; Wasser als Quelle des Lebens verstehen

- Baum: Wahrnehmen der Welt, Freude an der Schöpfung

- Licht: Erfahrungen mit Licht und Wärme; Symbol für Jesus; Jeder kann ein Licht sein ( trösten, ein gutes Wort sagen …)

Kennenlernen von Ritualen:

- Rituale, die bewussten Umgang des Unterrichts schaffen; die Hilfe bei der eigenen Lebensbewältigung sein können

Umgang mit Transzendenz:

- Schaffung eines inneren Raumes, n dem Glauben Platz hat und der die Suche nach dem, was wichtig ist, ermöglicht

   01.08.2006 21:56