Suche

Finkenkrug-Schule

Inhalt

Unterstützte Kommunikation

Foto        1 der Talker-Ag 

Die "Talker- Gruppe" der Finkenkrug-Schule trifft sich seit über 10 Jahren in wechselnder Besetzung mit 5 - 8 so genannten ?nicht-sprechenden? Schülern und 3-5 Pädagogen bzw. Therapeuten an einem Nachmittag in der Woche (ca. 90 Min.), um:

  • gemeinsam die freie Zeit mit selbstbestimmten Aktivitäten zu verbringen, Freude am Zusammensein und an Kommunikation zu erfahren und vielleicht dabei auch etwas zu lernen.
  • Das In-Kontakt-kommen,  Auswählen von Partnern, Aktionen, Utensilien etc. und die Steuerung von Spielen geschieht außer über die jeweiligen individuellen, meist körpereigenen Kommunikationsmittel mit Hilfe von einfachen elektronischen Kommunikationshilfen mit Sprachausgabe (Talker).

Das sind einige Beispiele aus Dutzenden von Aktivitäten:     

Ausflüge ins Café, zu Baustellen, Ausstellungen etc.

einfach entspannen, schaukeln, massiert werden.

Disco; Musikauswahl, Getränke, herumsausen?

die ?Superstars? finden; schminken, verkleiden, tanzen, auftreten zu Musik?

Malen und Gestalten, kreativ sein: Adventskalender, Wandbilder, ?Gedichte würfeln?, Backen?

Sport und Bewegung: Kegeln, ?Mauerdurchbruch?, Rolli fahren mit Zusammenstoß oder Hindernissen und natürlich

SPIELE, SPIELE SPIELE: Rollen-/ Theaterspiele, Kreis- und Bewegungsspiele, Gesellschaftsspiele, Such- und Ratespiele, Hörspiele, Spiele mit Wasser?

Banner Igel- AGDIE ?IGEL-GRUPPE?

der Finkenkrug-Schule ist wie die ?Talker-Gruppe? ein klassenübergreifendes Angebot für Schüler ohne oder mit nur geringer Lautsprache.

Sie besteht aus durchschnittlich 6 Schülern überwiegend der unteren Klassenstufen und 2 ? 3 Pädagogen bzw. Therapeuten und ist in erster Linie für solche Schüler konzipiert, die noch wenig Erfahrung mit Unterstützter Kommunikation haben. Dementsprechend und weil sie vormittags stattfindet, ist das Angebot basaler und weniger freizeitorientiert als in der ?Talker-Gruppe?.

Die Ziele aber sind die gleichen: die Schüler mit Hilfe ihrer körpereigenen Kommunikationsmittel sowie mit zusätzlich angebotenen Kommunikationshilfen wie Gebärden, Bildern und Symbolen oder einfachen ?Talkern? (Geräte mit Sprachausgabe) auswählen zu lassen, was sie machen wollen und sie diese Aktivität steuern und auch kommentieren zu lassen. Für einige kann dies bedeuten, dass sie vielleicht zum ersten Mal die ?Kraft der Sprache? erfahren. Als Vorstufe dazu dient die Steuerung von elektrischen Geräten wie Lampen oder auch der Wassersäule im Snoezelenraum, die gerade schwer mehrfachbehinderten Schülern die Erfahrung vermittelt, dass sie etwas bewirken können.

Zum Seitenanfang springen